| Test: MTK-Chipsatz und SiRF III im Vergleich |
| Freitag, 19. März 2010 um 10:24 |
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Update 3/2011: Mit dem neuen Dawntech di-GPS M3-MTK haben wir selbst ein wenig getestet. Unsere Eindrücke ganz unten im Fazit! Garmin spendiert seinen Outdoor-GPS-Empfängern der Modellreihe GPSmap 60CSx teilweise GPS-Chipsätze von MTK und SiRF 3. Der Nutzer Oeschi von http://www.opengpstracks.net hat auf www.navibord.de einen interessanten Feldversuch über seinen direkten Vergleich zweier solcher Garmin GPS-Empfänger veröffentlicht. Wie sich zeigt liegen die beiden GPS-Chips gar nicht so weit auseinander. Die Frage "Welcher GPS-Chipsatz ist genauer?" lässt sich also gar nicht so leicht beantworten!
So hat Oeschi getestet:
Die MessergebnisseDie originalen Messergebnisse gibt es hier oder als Kopie in unserem Download-Bereich. Sie können enthaltene gpx-Datei in Google Earth öffnen und die Tracks beider Geräte vergleichen. Die folgende Abbildung zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der ganzen Strecke:
Oeschis FazitMein Fazit: Unentschieden Unser FazitEin guter und hoch interessanter Feldversuch. Aber eigentlich sind wir gar noch so verwundert. GPS-Genauigkeit hat nun mal seine physikalischen Grenzen. Und die technische Grenze liegt seit SiRF 3 schon verdammt knapp an dieser Grenze. Steigert man zum Beispiel die Empfindlichkeit der GPS-Module, so hat man um so mehr mit reflektierten Signalen und Mehrwegeffekten zu kämpfen. Das muss dann wieder "geglättet" werden, ... Viel genauer werden herkömmliche GPS-Empfänger wohl nicht mehr werden. Optimierungen erwarten wir eher noch in den Bereichen Größe, Stromverbrauch und Startzeiten. Mit dem neuen Dawntech di-GPS M3-MTK haben wir selbst ein wenig getestet. Ohne es statistisch nachweisen zu können, scheint die Startzeit (TTFF) bei den Dawntech Geotaggern mit MTK-Chip ein klein wenig kürzer zu sein. Auch die Empfangsempfindlichkeit scheint ein wenig besser zu sein. Gerade in Gebäuden sieht es so aus, als ob der hochempfindliche MTK-Chip länger das Signal hält. Der Wermutstropfen des MTK-Chips ist, dass er bei der Satellitensuche einen höheren Stromverbrauch hat. Im Alltag, in freier Natur, wird man kaum einen Unterschied zu den SiRF3-Modellen bemerken. Lässt man den MTK-Chip jedoch länger (Stunden) in Gebäuden oder anderen Orten mit unzureichendem GPS-Empfang suchen, dann erkennt man den Tribut an die gepushte Empfangsleistung an der Batterieanzeige. Der Dawntech mit MTK-Chipsatz schlägt sich in schlechten Empfangssituationen besser, erkauft diesen Vorteil jedoch mit einem höheren Energieverbrauch. Das ist nicht tragisch solange man sich nicht ständig in Umgebungen ohne oder mit extrem schlechtem GPS-Empfang aufhält. |