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Test: Nikon Coolpix P6000
Montag, 01. Dezember 2008 um 00:00

Tags: Kompaktkamera , Nikon , P6000

Nikon P6000 GPS Geotagging GeotaggerNikon ist der Vorreiter bezüglich Geotagging im Bereich der Digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR). Allerdings verzichtete Nikon bislang darauf einen GPS-Empfänger direkt in eine DSLR einzubauen, sondern bietet eine GPS-Schnittstelle. Dieses Konzept funktioniert hervorragend. Lange bevor Nikon seinen eigenen GPS-Empfänger auf den Markt brachte gab es schon Produkte von Wettbewerbern wie Solmeta oder Dawntech.  Im Gegensatz zu Nikons GP-1 bieten diese teils herausragende Zusatzfunktionen und Vorteile (Indoor-Funktion, Direktstart-Funktion, Winkelstecker bei Nikon D5000/D90, Kompass, Logger, ...). 

P6000 - Die erste Kompaktkamera mit integriertem GPS-Empfänger 

Ende 2008 hat Nikon als erster Hersteller den Schritt gewagt und einen GPS-Empfänger direkt in eine Kamera zu integrieren. Wir waren begeistert und haben uns frohen Mutes eine Kamera bestellt. Beim Testen verblasste die Freude jedoch bald. Fotografisch gesehen und bezüglich der Verarbeitung ist die P6000 ist eine kleine Perle. Leider hat uns Geotagging-Funktion so wenig überzeugt, dass wir die Kamera bald wieder verkauft haben. Schließlich war Geotagging für uns der primäre Kaufgrund. Von unseren Dawntech- und Solmeta-Geräten sind wir gewohnt unter guten Bedingungen in weniger als einer Minute GPS-Empfang zu haben. Die P6000 ließ uns schon mal eine gute Viertelstunde warten. Generell zeigt der GPS-Empfänger der P6000 schlechte Empfangsleistung. Wichtige Features wie eine Indoor-Funktion sucht man ebenfalls vergeblich. Für uns nicht hinnehmbar. Dazu kommt die kurze Akku-Laufzeit im GPS-Betrieb von ca. einem Tag bei unseren Tests. 

Ähnliche Testergebnisse bei digitalkamera.de

Digitalkamera.de schreibt in ihrem Testbericht: " Das Programmwahlrad der P6000 hat eigens für das GPS eine Position. Im dortigen GPS-Menü muss dieses erst aktiviert werden – aber Achtung: Es verbraucht ständig Strom, auch im ausgeschalteten Zustand. Ist die Kamera eingeschaltet, wird die Position alle 5 Sekunden neu berechnet, ist sie ausgeschaltet, findet das nur noch alle 90 Minuten statt. Die erste Positionsbestimmung dauert sehr lange – 15-20 Minuten Zeit unter freiem Himmel sollte man sich schon nehmen; in Gebäuden oder Häuserschluchten gibt es keinen Empfang. Dasselbe bzgl. der Wartezeit gilt, wenn länger als 2 Stunden kein Signal gefunden werden konnte – sehr unpraktisch, da man nicht drauf los fotografieren kann. Doch selbst wenn ein Signal empfangen wird, verliert die Kamera es sehr schnell wieder."

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