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Foto-GPS mit Kompass - Wozu?
Freitag, 31. Oktober 2008 um 16:28

Tags: Hardware , Kompass , Solmeta

Diese Frage wird oft gestellt und gerne diskutiert: Wozu sollte ein Foto-GPS neben den üblichen GPS-Informationen (Länge, Breite, Höhe, Zeit) auch noch einen integrierten Kompass besitzen? Die Anwtort ist ganz einfach. Und Entscheiden muss jeder selbst!

Aber zuerst noch ein paar Worte vorab zur Erklärung

Das Solmeta DP-GPS N2 ist derzeit das einzige Foto-GPS für DSLR-Kameras mit integriertem Kompass. Der Kompass schreibt direkt bei der Aufnahme die Blickrichtung des Fotos in das vorgesehene EXIF-Feld der Bilddatei. Da das Ganze automatisch geschieht hat der Fotograf keinen Mehraufwand. Ein Wehrmutstropfen ist, dass elektronische Kompanten wie Ihre Brüder mit der Magnetnadel, möglichst waagerecht ausgerichtet sein müssen. Wer also gerne seine Füße ablichtet hat ein Problem oder sollte sich dazu auf den Boden setzen. Auch Hochkant-Aufnahmen können derzeit nicht wirklich sinnvoll mit dem automatischen Kompass dokumentiert werden. In den meisten Fällen ist jedoch die Befestigung des Solmeta N2 auf dem Blitzschuh optimal.

Aktuelle Nutzungsbeispiele

Zuerst eine Lösung mit einer Darstellung der Blickrichtung und des Ziels unter Nutzung von Google Maps. Deutlich ist der blaue "Blickbereich" zu erkennen und wie er sich der Brennweite anpasst. Interesse an dieser Lösung? Treten Sie mit dem Programmierer in Verbindung!

 Komapssdarstellung einer Aufnahme mit Nikon D300 und Solmeta Foto-GPS N2

Komapssdarstellung einer Aufnahme mit Nikon D300 und Solmeta Foto-GPS N2

Eine weitere Lösung aus der Forschung an der ETH in Zürich. Kontakt finden Sie unter geophoto.ch.

Wohin geht die Reise?

Die Nutzung der Kompass-Information lässt jedoch noch ganz andere Nutzungszenarien zu. Über Ort, Datum, Zeit und Blickwinkel wäre eine Filter für Gegenlicht, Streiflicht, etc. denbar. Im Ingenierwesen werden heute schon sogenannte Geoinformationssysteme (GIS) Eingesetz um eigene Karten und Pläne zu erstellen. Und bei einer Baustellen-Dokumentation kann die Blickrichtung viel helfen. Haben Sie noch Ideen? Wir freuen uns auf Feedback.

Fazit

Zur Zeit ist das Speichern von Kompass-Information in den Bildern noch wenig verbreitet. Software zur Nutzung ist daher noch rar. Doch wer heute schon die Möglichkeit nutzt automatisch diese Information zu erfassen, der kann Morgen die Vorteile Nutzen. Und das ohne Mehraufwand.