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Was ist Geotagging? Wie funktioniert Geotagging?
Freitag, 07. November 2008 um 16:44

Tags: Geotagging , GPS , Tipps & Tricks

Was ist Geotagging von Fotos?

Geotagging Beispiel mit Robogeo Geotagging nennt man das Speichern des Ortes der Aufnahme in der Foto-Datei. Die Koordinaten werden dabei nicht im Bild sichtbar abgelegt, sondern wie die Aufnahmezeit, die Blende oder die Brennweite "versteckt" in den Metadaten. So weiss man immer wo ein Bild entstanden ist. Diese Geotags können Sie nutzen um die Bilder auf Landkarten (Google Earth, etc,) darzustellen, per Karte zu Suchen und vieles mehr.

Wie kommen die Geotags in die Fotos?

Ihre Digitalkamera speichert beim Fotografieren viele technische Informationen zur Aufnahme automatisch mit dem Bild. Leider speichern derzeit die wenigsten Kameras die Geoinformationen zum Aufnahmeort automatisch. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten wie die Geotags ins Bild kommen:

Bei allen drei Möglichkeiten werden die so genannten EXIF-Informationen um Angaben zum Aufnahmeort erweitert:

  • Koordinaten (geografische Länge/geographische Breite )
  • Höhe über Meeresspiegel
  • Blickrichtung (nur bei GPS-Geräten mit integriertem Kompass-Modul oder manuell!)

Automatisches Geotagging mit GPS-fähigen Kameras

solmeta_geotagger_pro_displayDies stellt die einfachste Möglichkeit des verortens von Fotos dar. Bei GPS-fähigen Spiegelreflexkameras wird ein Geotagger mit der Kamera verbunden. Die Kamera schreibt die Geoinformation direkt beim Fotografieren in die JPEG oder RAW-Datei. Das selbe leisten Kompaktkameras mit integriertem GPS-Emfänger. Im Idealfall haben sie keinerle Aufwände und fotografieren wie gewohnt. Eine Auswahl von Geotaggern finden sie hier.

Je nach Modell kann zusätzlich die Fototour als Tracklog zusätzlich dokumentiert werden, speichert ein integrierter Kompass die Blickrichtung und eine Indoor-Funktion puffert die GPS-Daten beim betreten eines Ortes ohne GPS-Signal.

Halbautomatisches Geotagging per Software

Sie haben keine GPS-Kamera? Kein Problem. Alles was Sie benötigen ist eine Digitalkamera mit korrekt eingestellter Uhrzeit und einen GPS-Tracklogger. Mit dem Logger zeichnen Sie zunächst die Strecke Ihre Fototour mit auf. Zuhause angekommen benötigen Sie eine Geotagging-Software, die die Uhrzeiten der Trackpunkte mit den Aufnahmezeiten vergleicht. Das Programm speichert dann die passenden Koordinaten mit der Bilddatei. Zu den besten und bekanntesten Geotagging Programmen gehören:

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von weiteren Programmen (Aperture, Picasa, locr, GeoTag, JetPhoto, RoboGeo, ...).

Manuelles Geotagging

Sie können die Geotags natürlich auch von Hand zuweisen. Eine Reihe von Programmen hilft Ihnen dabei den Photostandort von Hand auf einer digitalen Landkarte auszuwählen und zuzuweisen. Auch hier haben Sie eine große Auswahl, dazu gehören auch die oben schon genannten Programme:

Und welche Vorteile bringt Geotagging?

Stöbern Sie einfach mal auf unserer Seite. Geotagging hilft Ihnen bei der Verschlagwortung mit Ortsbegriffen wie Ländernamen oder Städten:

geosetter_iptc_fuellen

Es ermöglicht Ihnen Bilder per Kartensuche auf Ihrem Rechner wieder zu finden:

cdfinder_osm

Sie können Bildersammlungen nach Lichtstimmung durchsuchen:

Geotagging_Sonnenstandsfilter_Einstellungsseiteseite

Die Ideen und Möglichkeiten Geotagging zu nutzen wachsen ständig.