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Test: Solmeta Geotagger Pro - GPS mit Kompass für Nikon DSLR
Montag, 22. August 2011 um 00:00

Tags: Geotagger Pro , Hardware , Kompass , MaWoSch , Solmeta , Test

Solmeta Geotagger Pro Nikon GPS

Matthias Schwindt, Autor des Buchs "Geotagging für Fotos: So vergessen sie nie wieder, wo Sie ein Foto gemacht haben"  und Betreiber der Internetseite www.mawosch.de, hat einen Solmeta Geotagger Pro Kompass für Nikon DSLR erneut getestet. Im Vergleich zum Test vor gut einem Jahr sieht er deutliche Fortschritte ...

Beim ersten Testgerät im April 2010 handelte es sich noch um einen Solmeta Getoagger Pro der ersten Generation mit einer frühen Firmware. Kritik traf damals hauptsächlich den sehr trägen Kompass (siehe Test von 04/2010 [veraltet] ). Hardware und Firmware wurden mittlerweile allerdings stark weiter entwickelt. Unsere Bereichte von der deutlichen  Verbesserungen der Kompassfunktion durch Firmwareupdates, weckte das Interesse von Herrn Schwindt, einen zweiten Test der verbesserten Hard- und Firmware (08/2011) zu wagen.

Kaum noch Kritikpunkte

Bei seinem ersten Test war Herr Schwindt noch reichlich unzufrieden mit dem Kompass. Zu langsam und zu abhängig von der Kameraneigung. Warum der Kompass damals allerdings so daneben lag, konnten wir nicht ganz nachvollziehen.  Beim aktuellen Test war der Tester nicht nur vom Kompass deutlich überrascht.

Größter Kritikpunkt bleibt, dass der Kompass bei Portraitaufnahmen (Hochkant) teils stark daneben liegen kann. Ansonsten spielt die Kameraneigung kaum noch eine Rolle und wird problemlos kompensiert. Bei unseren Tests haben wir herausgefunden, dass auch Portraitbilder glücken.  Dazu muss man aber leider im Display des Geotaggers die Kompassangaben verfolgen, während man die Kamera aus der Horizontalen in dei Vertikale kippt. Wie wir beobachtet haben klappt die Kompensierung bei einer der beiden möglichen Kipprichtungen, entweder links oder rechts herum. Natürlich ist das noch nicht optimal. Aber dennoch ein deutlicher Fortschritt.

Deutlich positive Entwicklung

Solmeta  brachte mit dem DP-GPS N2 Anfang 2008 den ersten Geotagger mit Kompass auf den Markt. Ab einer Kameraneigung von 10-15° war der Kompass kaum zu gebrauchen. Mit dem Solmeta Geotagger Pro sind nun Neigungen von 70-80° kein Thema mehr. Nur wenn es auf die 90° zugeht muss man aufpassen. Ende 2008 kam der Nikon GP-1 auf den Markt. Ohne Kompass und wichtige Funktionen wie Indoor-Puffer. Auch Dawntech hat es bis heute nicht geschafft eine GPS-Kompass-Kombination anzubieten. Solmeta hat hier somit deutlich die Nase vorne. Und das neue Firmware-Update zeigt, dass weiter entwickelt und verbessert wird.