| Tourismus: Forschung und Geotagging |
| Freitag, 25. Juni 2010 um 14:47 |
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Eric Fishers "Geotagging World Atlas" zeigt, wo die meisten GPS-Fotos gemacht wurden, die auf flickr oder picasa veröffentlicht wurden. Er wertet die Geotags aus uns zeigt so, wo viel fotografiert wird. Fisher verzichtet jedoch auf eine Quantifizierung. Ahti Heinla von bluemoon hatte eine ähnliche Idee. Er wollte aber es aber genauer wissen und quantifizierte die Dichte der Fotos der Geotagger-Gemeinde. Heraus kam eine "Heat Map" oder Dichtekarte. Absolute Dichte der Geotagging-Touristen bei PanoramioDie erste Karte zeigt, wo sich Touristen prinzipiell aufhalten. Wo mehr, wo weniger. Natürlich zeigt es nur, wo sich die Geotagging-Fans des hier ausgewerteten Web-Albums von Panoramio gerne aufhalten. Ob dies nun vermehrt Europäer, Nordamerikaner, Asiaten oder sonst eine Gruppe sind, das wäre getrennt zu analysieren. Eine Vermutung liegt aber Nahe ... Der Entwickler hat auch daran gedacht, dass ein einziger Fotograf zig Tausend Bilder von einem entlegenen Ort einstellen könnte. Darum werden solche Fälle im Code neutralisiert. Allerdings - so der Entwickler - unterscheiden sich die Dichte der Geotagging-Fotos und der Geotagging-Touristen, kaum. Legende: Gelb signalisiert hohe Tourismusintensität, rot mittlere und blau geringe Tourismusintensität. Dank Geotagging-Karte in entlegenen Gebiete?Für die zweite Karte wurden die Daten nochmals gefiltert. Die Bilder aus urbanen Tourismus-Zentren wurden ausgeblendet. Übrig bleiben die entlegenen Touristengebiete. Also vermeinltiche Wandergebiete, abgelegene Naturschönheiten, etc. Im Beispiel Namibia fällt Windhoek - Hauptstadt und zentraler Knotenpunkt - weg. Dafür treten die Dünen am Sossusvlei und der Etosha Nationalpark oder die Parks von Chobe und Moremi im grenznahen Botswana in Vordergrund. Gleichzeitig zeigt sich grün, dass oft ganz nah am Haupttouristenstrom Gebiete liegen, in die es kein Normal-Tourist je verschlägt. Zu unwirtlich ist zum Beispiel die nördliche Skelettküste.
Legende: Rot sind die Touristengebiete. Die grünen Gebiete deuten auf Extrem unwirtliche Räume hin, in die sich kaum ein Tourist verirrt. Dazwischen liegen die leicht von Touristen frequentierten gelben Gebiete. Source Code für eigene Geotagging-Dichte-KartenBei Bluemoon kann der Source Code herunter geladen werden, mit dem die Karten errechnet wurden. Viel Spass dabei ... |